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Reisebericht Saudi Arabien

Reisebericht Kreuzfahrt „Saudi Arabien & Jordanien“
MSC Bellissima, 4.-12. März 2022 

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Reisebericht
Reisebegleiter Andreas Sagmeister

Bis vor kurzem war Saudi-Arabien ein verschlossenes Land. Nun hat der junge Kronprinz dafür gesorgt, dass das Land seine Tore für westliche Touristen geöffnet hat.
Im März 2022 hatte ich nun die Gelegenheit, eine von uns organisierte Gruppe auf dieser aufregenden Tour zu begleiten. MSC ist die aktuell einzige Reederei, die Kreuzfahrten in dieses aufregende und faszinierende Land anbietet.

Nach dem Transfer zum Flughafen mit dem kreuzfahrtprofi-Bus und einem unkomplizierten Check-In (Saudi-Visum war bereits durch unser Büro gemacht worden, PCR-Test ist erforderlich) ging es mit der staatlichen Saudia um 21.50 Uhr los. Die Maschine war top-modern, die Sitzabstände angenehm, die Crew überaus freundlich. Nach einem 3-gängigen Abendessen konnten wir ein wenig schlafen und uns erholen.
Nach der Landung am hochmodernen Airport in Jeddah und unkomplizierten Einreiseformalitäten warteten schon die freundlichen Mitarbeiter von MSC auf uns und begleiteten uns zum Hafen. Transferzeit ca. ½ Stunde.
Beim Check-In muss die saudische Corona-App registriert werden. Die machte bei einigen Gästen Probleme, aber Mitarbeiter von MSC halfen umgehend weiter. Wichtig ist, von diesem saudischen „Grünen Pass“ sofort noch im Terminal ein Foto mit dem Handy des Partners oder einer Kamera zu machen, da es bei fehlender Internetverbindung zu Ladeprobleme kommen kann. Das Bild reicht aber für alle Ausflüge.
An Bord angekommen erfolgte ein rascher Corona-Antigentest, anschließend konnten die Kabinen sofort bezogen werden. Danach ging es zu einem späten Frühstück, für mich auf die Terrasse des Buffet-Restaurants.
Wenn man unterwegs war, galt Mund-Nasenschutz-Pflicht. Am Pooldeck, im Restaurant, beim Sport oder in den Bars usw. konnte man die Maske natürlich abnehmen. Für die Mitarbeiter waren die Regeln viel strenger – diese dürfen das Schiff in der Regel nur als Begleiter bei Ausflügen verlassen und mussten zusätzlich regelmäßig PCR-Tests absolvieren. Corona war aber eigentlich an Bord kein Thema mehr, die Infektionszahlen in Arabien sind nach einem Omikron-Hoch nun wieder sehr niedrig.
Das Schiff bietet allen erdenklichen Komfort, Herzstück ist die große Promenade mit Geschäften, Bars und Restaurants. Auf der LED-Kuppel werden mehrmals einzigartige Animationen gezeigt.
Am Nachmittag fand dann in Business-Center mein Einschiffungs-Vortrag für die Gruppe statt, bei dem ich unsere Kunden mit vielen nützlichen Informationen versorgen konnte.
Die Rettungsübung wurde in der Kabine über Video durchgeführt, danach musste telefonisch die Teilnahme bestätigt werden. Danach noch kurz zur Musterstation, wo die Bordkarte gescannt wurde – kurz und schmerzlos.
Das Abendessen im Hauptrestaurant war wie gewohnt westlich mit italienischem Schwerpunkt. Zusätzlich konnte man auch aus einem arabischen Speiseangebot wählen. Im Restaurant gab es viel Platz, es war so wie das Schiff nur zu ca. 50 % belegt.
Die saudischen Passagiere wurden in einem anderen Restaurant bewirtet.
Alkohol gibt es immer erst nach Auslaufen des Schiffes, tagsüber muss man sich also mit alkoholfreien Getränken begnügen (alkoholfreies Bier und alkoholfreier Wein ist verfügbar). Das stellte aber keine große Einschränkung dar, da das Schiff abends immer ablegte.
Am 1. Abend trafen wir uns bei der „Horizon-Bar“, wo wir im Freien noch gemütlich zusammensaßen, und die Erlebnisse des Tages besprachen.
Der König Abdullah-Hafen war unser nächster Stopp. Die King-Abdullah-Economic-City ist eine brandneue Retortenstadt, wo aktuell einige tausend, in einigen Jahren aber bis zu 2 Millionen Menschen leben sollen. Die Straßen 6-spurig, neue Häuser und Promenaden säumten die Fahrt.
Wir fuhren zum „Yam“ Bech Club, wo wir einen herrlichen Badetag im angenehm warmen Wasser des Roten Meeres verbrachten. Außer uns waren nur wenige Gäste hier, so hatten wir viel Platz und konnten herrlich relaxen. Frauen können in diesen geschützten Abschnitten, so wie an Bord, im Bikini baden.
Am Nachmittag dann meine tägliche Sprechstunde und ein wie immer sehr schmackhaftes Abendessen im Restaurant. Im English-Pub traf sich unsere Gruppe am 2. Abend, ein angenehmer Sänger mit seiner E-Gitarre und gutes Bier bzw. Cocktails machten diese Bar zu unserem täglichen abendlichen Treffpunkt.
Die alte Stadt Yanbu war der nächste Halt. Der Hafen liegt nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt, hier gibt es auch einen Souk. Teile der Altstadt sind bereits restauriert, andere Teile sind noch sehr ursprünglich, teilweise baufällig. Man kann sich problemlos frei bewegen und fühlt sich wohl. Im modernen Teil der Stadt befinden sich eine sehr lange Promenade mit vielen Parks, Sportplätzen, Villen und modernen Häusern. Bei unserer Rundfahrt haben wir sowohl den modernen Teil als auch die Altstadt erkundet. Die Bewohner sind sehr freundlich und aufgeschlossen, die Verkäufer im Markt sind überhaupt nicht aufdringlich – interessierte Kunden werden aber gerne beraten.
Am nächsten Tag folgte einer der Höhepunkte der Reise. Per MSC-Charterflug ging es zum nagelneuen Provinzflughafen von Al Ula, ca. 600km von Jeddah entfernt. Per Bus über eine 6-spurige, fast nicht frequentierte Autostraße weiter in das antike Hegra und seinen monumentalen Hinterlassenschaften der Nabatäer. Auch Hegra ist erst seit ganz kurzer Zeit offen für Touristen, entsprechend unberührt und ruhig ist es hier noch. Angesichts der in den Stein gemeißelten Fassaden waren wir sprachlos. Für die lokale Bevölkerung scheinen wir auch eine gewisse Attraktion zu sein, ich wurde gefragt, ob ich fotografiert werden durfte – das ist mir auch noch nie passiert!
Das Mittagessen fand in einem 5* Ressort in der Wüste statt, die Umgebung mit seinen hohen Bergen war dramatisch, das Essen ausgezeichnet.
Anschließend ging es noch zum „Elefantenfelsen“, der uns alle in seinen Bann zog und in die Altstadt von Al Ula mit Einkaufsmöglichkeit. Nach der Rückkehr waren wir zwar müde, aber gleichzeitig auch überwältig von den unbeschreiblichen Impressionen.
Den nächsten Tag auf See nutzten wir, um das Schiff weiter zu erkunden. Atrium, Promenade, Bars, Shopping, Theater, Tanzkurse, Sonnenbaden an Deck, Fitnessstudio, Aqua-Park, Klettergarten – fast zu viele Möglichkeiten bietet dieses Schiff der neuesten Generation.
Am nächsten Morgen erreichten wir Aqaba in Jordanien. Der Ausflug führte in die Hauptstadt der Kultur der Nabatäer, nach Petra. Zu Fuß machten wir uns mit unserem kompetenten Reiseleiter auf den Weg vom Parkplatz Richtung „Siq“, der engen Schlucht, die am berühmten „Schatzhaus“ endet. Auch hier waren alle beeindruckt von diesen überwältigenden Eindrücken. Alternativ gibt es auch eine Transportmöglichkeit per Elektromobil.
Am 2. Seetag durfte ich meine Gruppe bei einem Treffen im Business-Center über die Modalitäten bezüglich Ausschiffung informieren und die Bilder der bisherigen Reise präsentieren, was wie immer für alle sehr unterhaltsam war.
Mittagessen dann im Steakhouse „Butchers Cut“, einem Spezialitätenrestaurant gegen Aufzahlung. Garnelen, ein exzellentes „medium“-gebratenes Rindersteak und ein Schokokuchen waren der kulinarische Höhepunkt der Reise.
Nach dem Abendessen dann noch die Verabschiedung von den in dieser Woche lieb gewonnen Crew-Mitgliedern.
Am Morgen des letzten Tages ging es zum Airport und bequem mit Saudia wieder zurück nach Wien, wo der kreuzfahrprofi-Bus bereits auf uns wartete.

Fazit:
Saudi-Arabien fasziniert durch seine Gegensätze, seine touristische Unberührtheit, seine Sehenswürdigkeiten und seine für uns doch fremde Kultur. Höchste Qualität wird einem an Bord des Schiffes geboten. Diese Kombination, die äußerst freundliche Bevölkerung, das angenehme Klima in den Wintermonaten und die nicht allzu lange Anreise per Flug prädestinieren diese Kreuzfahrt für einen entspannten einwöchigen Urlaub.
 

Andreas Sagmeister, 12. März 2022