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Reisebericht Saudi Arabien & Rotes Meer

Reisebericht Saudi Arabien & Rotes Meer
6.-13. November 2021
MSC Bellissima
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Aufgeregt und neugierig, was mich auf dieser Tour erwarten würde, machte ich mich am 05. November auf den Weg zum Flughafen Wien Schwechat. Dort wurde ich bereits vor den CheckIn Schaltern von MSC- Mitarbeitern empfangen und die Bestätigung für die COVID19-Versicherung wurde überprüft. Mit Saudi Arabian Airlines ging es um 21:30 los. Nach einem ruhigen Flug landeten wir um 04:15 Ortszeit in Jeddah. Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt und schon ging es mit dem Bus ca. 30 Minuten Richtung Hafen. Das CheckIn im Terminal dauerte nicht allzu lange und nach Überprüfung des Handgepäcks sowie der Körpertemperatur wurden wir an Bord der MSC Bellissima sehr freundlich willkommen geheißen und gleich direkt zur Kabine gebracht. Die Seenotübung verfolgt man sicherheitshalber direkt am Fernseher in der Kabine und bestätigt das kurz telefonisch an der Rezeption.

Nach dem Frühstück und kurzer Rast ging es am frühen Nachmittag zur Stadtführung nach Jeddah. Al Balad, die Altstadt von Jeddah, entstand im 7. Jahrhundert und bietet wunderschöne Gebäude und einen alten Suq (Markt), der zum UNESCO-Weltkulturerbe in Saudi-Arabien zählt. Am Ende des Ausfluges stand noch eine Panoramafahrt durch die Stadt am Programm, welche auch am König Fahd Brunnen (arabisch نافورة الملك فهد, DMG Nāfūrat al-Malik Fahd) vorbeiführte, der mit bis zu 312 Metern Höhe der derzeit höchste künstliche Springbrunnen der Welt ist.

Nach dem langen Tag und der sich bemerkbar machenden Müdigkeit entschied ich mich für ein schnelles Abendessen im Buffetrestaurant. Am Eingang wird Temperatur gemessen und freundlich aufs Händewaschen hingewiesen. Tablett und Besteck werden ausgeteilt, die Speisen ausgesucht und von den Mitarbeitern auf Tellern portioniert und ausgegeben. Da die Schiffe nicht voll belegt sind, können Abstände zu anderen Reisenden einfach eingehalten werden und es wird nur jeder 2. Tisch besetzt.

Am Sonntag legten wir schon zeitig in der Früh im Hafen King Abdullah Port an und nutzten den Tag für einen Ausflug zum Pure Beach - schwimmen, schnorcheln oder einfach relaxen war Motto des Tages.

Am Montag kamen wir in Yanbu al Bahr an. Geplant war ein Ganztagesausflug mit dem Bus nach Hegra und Al`Ula. Zu unserer Überraschung gab es eine Änderung: wir fuhren nicht mit dem Bus, sondern flogen bequem mit dem Flugzeug nach Al`Ula. Dort angekommen besichtigten wir die antike Stadt Hegra, eine Handelsmetropole, welche von den Nabatäern errichtet wurde. Zu dieser Zeit entstanden mehr als 100 Felsengräber mit verzierten Fassaden aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr.. Hegra wurde 2008 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben.

In Yanbu blieb die MSC Bellissima über Nacht, sodass wir am nächsten Tag noch die Möglichkeit hatten, die kleine Altstadt von Yanbu zu erkunden, in welcher sich das Haus von Lawrence von Arabien befindet. Da sich die Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Hafen befindet, durften wir uns hier nach einer kurzen Führung frei bewegen und die Zeit zum Shoppen oder Spazieren nutzen.

Am Abend besuchten wir die Show MYUT. Ehemalige Artisten des Cirque du Soleil verzaubern das Publikum mit artistischen Einlagen hoch in der Luft - begleitet von wunderbarem Gesang.

Den folgenden Tag verbrachten wir auf See. Da für die Einreise nach Jordanien ein negativer PCR-Test nötig ist, hatte jeder Gast eine Einladung mit einem Testtermin erhalten. Der Ablauf war sehr gut organisiert – es warteten nur wenige Gäste gleichzeitig vor dem eigens eingerichteten Testzentrum – somit war das schnell erledigt. Die PCR-Tests werden direkt an Bord im eigenen Labor ausgewertet. Am Nachmittag wurden wir in einem Vortrag über Neuigkeiten von MSC informiert und durften danach den Yachtclub sowie Kabinen der verschiedensten Kategorien besichtigen. Einer meiner persönlichen Höhepunkte der Reise stand am Freitag am Programm: Jordanien.

Mit dem Bus fuhren wir ca. 2 Stunden lang (mit einer kurzen Pause inzwischen) nach Petra. Die Fahrt war recht kurzweilig, hatten wir doch einen Reiseleiter erwischt, der uns nicht nur über die historischen Details informierte, sondern auch einiges über das Alltagsleben der Menschen in Jordanien zu erzählen wusste.

Angekommen in Petra, ging es zu Fuß in Richtung Felstenstadt. Petra war in der Antike Hauptstadt des nabatäischen Reiches. Die Stadt liegt im „Wadi Musa“, dem Mosestal. Der Legende nach soll Petra der Ort gewesen sein, an dem Mose beim Auszug aus Ägypten mit einem Schlag eine Quelle aus dem Stein habe sprudeln lassen. Das bekannteste Gebäude in Petra ist das Schatzhaus "Al Khazneh", dessen rund 40 Meter hohe Fassade wie ein riesiges Kunstwerk in den roten Felsen gemeißelt ist – ein atemberaubender Anblick und ein für mich unvergessliches Erlebnis.

1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

 

Der letzte Tag an Bord wurde wieder für einen Workshop sowie einer Feedbackrunde mit einer Vertreterin des Saudi-Tourismus genützt.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war zum Abschluss die Einladung zum Abendessen im eleganten Restaurant des Yachtclubs. Den letzten Abend ließen wir mit einem Cocktail in der Horizon Bar ausklingen.

 

Das war meine erste Reise mit MSC. Umso erfreuter war ich über die Tour auf der wunderbaren MSC Bellissima, die meine Erwartungen übertroffen hat. Natürlich lag das nicht zuletzt an der geringen Auslastung. Das Service – egal ob für die Kabine zuständig, im Buffet oder Restaurant, an der Rezeption oder den Bars – war einzigartig. Die Mitarbeiter sind sehr um die Gäste bemüht.

Corona war auf der MSC Bellissima kein Thema. Da man für diese Reise doppelt geimpft sein und am Flughafen einen negativen PCR-Test vorlegen musste, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung minimal. Am Schiff in den Innenräumen herrscht Maskenpflicht, jedoch ist eine OP-Maske ausreichen (diese kann an Bord jederzeit getauscht werden). Die Bordkarten werden beim Betreten jeglicher Lokalität gescannt, so dass sich im Notfall gut nachvollziehen lässt, wo man sich aufgehalten hat. Die Mitarbeiter an Bord sind ebenfalls geimpft und werden zusätzlich mehrmals pro Woche getestet.

Durch die Testung am Seetag erhält man zusätzlich Sicherheit.

Ich bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, diese Reise zu machen und würde diese jederzeit wiederholen.

 

Mag. Astrid Brünner