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Reisebericht Ostsee, 2. August

Reisebericht Ostsee-Kreuzfahrt
Costa Fascinosa, 2.-11. August 2022 

 

Nach einer zweijährigen Wartezeit und einer kleinen Änderung der Route, konnte die 43-köpfige Gruppe endlich in die Ostsee starten.

Der bequeme Kreuzfahrtprofi Reisebus brachte einen Großteil der Gruppe zum Flughafen Wien. Dort trafen wir auch die restlichen TeilnehmerInnen.

Der Check-In in den frühen Morgenstunden verlief problemlos, ein wenig Zeit blieb noch für eine Tasse Kaffee, bevor wir nach Hamburg abhoben.

In der Ankunftshalle trafen wir noch ein Reisepärchen, dann ging es ab zum Transferbus nach Kiel, wo die Costa Fascinosa auf uns wartete.

Am Weg nach Kiel blieben wir noch beim Olympiazentrum Schilksee stehen. Dies war bei den Olympischen Spielen 1972 der Austragungsort der Segelwettkämpfe.

Am Strand lachten uns schon die typischen Ostseestrandkörbe entgegen, auch die ersten Fischbrötchen wurden nach der Anreise verzehrt.

Danach ging es zügig zum Hafen in Kiel.

 

Die Einschiffung verlief problemlos, die negativen Testergebnisse wurden kontrolliert, alle Formalitäten erledigt und schon hatten wir Zutritt zum Schiff.

Nach einer kurzen Verschnaufpause gab es eine Präsentation meinerseits, um das Leben am Schiff zu erklären bzw. mit Rat und Tat den Reisenden zur Seite zu stehen.

Um uneingeschränkten Zugang zu allen Facilities zu haben, muss die Bordkarte bei bestimmten Terminals registriert werden.

Die erste richtige Stärkung nahmen wir im Buffetrestaurant auf Deck 9 ein. So manche Cocktails wurden probiert, bis die Koffer vor die Kabinentüre geliefert wurden.

Der erste Abend, sowie der erste Tag an Board, waren ziemlich gemütlich und entspannt, da wir mit einem Seetag starteten.

Bei meiner täglichen Sprechstunde versuchte ich den Reisenden zu helfen, Auskunft zu geben bzw. kamen einige auch nur zum Tratschen.

 

Der erste Landgang war in Stockholm. Viele der Gruppe hatten einen Ausflug via Costa gebucht, den ich begleitete. Vor dem von Board gehen, gab es immer einen Treffpunkt bei der Rezeption, damit sichergestellt werden konnte, dass alle zum richtigen Bus gehen bzw. dass kein Teilnehmer zurückbleibt.

Ein Spaziergang in der Altstadt und eine Führung im Schloss standen am Programm. Am Weg zum Bus sahen wir noch die Wachablöse. Einige Teilnehmer blieben noch in der Stadt, den Rest der Gruppe begleitete ich zum Schiff zurück.

 

Umfangreiche Aktivitäten konnte man die restliche Zeit an Board nutzen, bei Spielen, Quizzen mitspielen, sowie an diversen Pools und Bars einfach nur relaxen.

Am Abend konnte man sich bei verschiedenen Shows im Theater die Zeit vertreiben bzw. auch bei „Movienights“ teilnehmen.  Die Grandbar auf Deck 5 war das Herz der Veranstaltungen, aber auch das Casino, die Pianobar, die „Süße Amarillo Eisbar“ oder die Showbühne auf Deck 3 bei der Rezeption boten unzählige Angebote. Besonders das „Queenkonzert“ bzw. die „Abba-Show“ waren Highlights.

 

Der nächste Stopp der Reise war Helsinki. Auch da machten viele der Gruppe eine geführte Rundfahrt. Durch die Stadt ging es zum Sibelius Denkmal. Es ist das Herzstück des Sibelius-Parks im Stadtteil Töölö, zu Ehren Finnlands berühmtesten Komponisten. Vorbei am Stadion, legten wir einen Stopp bei der Temppeliaukio-Kirche, die auch als Felsenkirche bekannt ist, ein. Einen Fotostopp gab es bei der Kathedrale und dem Senatsplatz. Zum Flanieren war dann im Hafen rund um die alte Markhalle Zeit. Finnische Spezialitäten luden zum Verkosten ein, auch wenn man die „Finnischen Bezeichnungen“ nur sehr schwer entziffern konnte! Aber bekanntlich isst das Auge ja mit, deshalb war es nicht unbedingt schwierig, Köstlichkeiten herauszufiltern.

 

Nach Helsinki ging es ins verregnete Tallin. Dennoch konnten wir einen tollen Stadtspaziergang in der mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, machen. Begonnen zu spazieren haben wir am Domberg, dem historischen Ursprung der Stadt. Der Lange Hermann „Pikk Hermann“ ist einer der vier ursprünglichen mittelalterlichen Ecktürme des Schlosses auf dem Domberg.

Einen Stopp machten wir bei der Alexander-Newski-Kathedrale, sie ist eine russisch-orthodoxe Kathedrale, welche äußerst beeindruckend ist, sowohl innen, als auch außen. Nächster Fotostopp: Das Wahrzeichen der Stadt, der Tallinner Dom vereinigt unterschiedliche Baustile.

Von der Oberstadt spazierten wir in die Tallinner Altstadt, wo wir auch Zeit für Kaffee und Souvenirs hatten. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, und die Absperrungen für den Ironman machten das Spazieren etwas schwierig.

Dennoch haben wir alle wichtigen Sights gesehen, wenn auch bei Regen. Den restlichen Nachmittag verbrachten alle entspannt am Schiff.

 

Den dritten Stopp machten wir in Riga, sogar für 2 Tage lag die Costa Fascinosa im Hafen. Riga, die Perle des Baltikums, verzaubert einen! Die Hauptstadt Lettlands hat einen besonderen Charme. Die vielfältige und wunderschöne Altstadt hat wirklich großartige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Riga ist der Rathausplatz mit dem Schwarzhäupterhaus. Aber auch die Petri-Kirche und die Bremer Stadtmusikanten – Bremen ist die Partnerstadt von Riga - waren sehenswert. So auch die vielen Jugendstilvillen, das Schwedentor, die Oper, der Pulverturm sowie die „3 Brüder“ – die ältesten Häuser in Riga. Ein Spaziergang durch den Park, über die Brücke der Liebenden sowie vorbei am Freiheitsdenkmal, der großen und kleinen Gilde und durch die Richard-Wagner-Straße.

Ein absolutes Muss in Riga ist die Verkostung der Laima-Schokolade (Laima ist heute der größte Hersteller von Süßigkeiten im Baltikum) und den „Rigaer Schwarzer Balsam“, welcher ein traditioneller lettischer Likör aus Kräutern, Blüten, Ölen und Beeren ist. Ein Apotheker im 18. Jahrhundert konnte die russische Zarin Katharina die Große mit diesem Balsam heilen, als diese in Riga erkrankte. Daraufhin wurde der Balsam in Russland und der Welt bekannt!

Den Abschluss bot eine Aufführung der Kinder-Volkstanzgruppe im Splendid Palace. Eine wirklich beachtliche Tanzvorführung in diesem außergewöhnlichen Gebäude.

 

Der letzte Stopp an Land war Visby, eine Stadt an der Westküste der schwedischen Ostseeinsel Gotland. Das Stadtwappen zeigt das „Lamm Gottes“, das Lamm ist auch das Maskottchen der Insel.

Visby gilt als eine der am besten erhaltenen Hansestädte und ist seit 1995 auch UNESCO Weltkulturerbe. Innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer erstreckt sich die Altstadt in einem Labyrinth aus engen, im Sommer reichlich blühenden Gassen und schmalen Treppenstiegen.

Einmal im Jahr feiert Visby im August die Mittelalterwoche und die Geschichte wird wieder lebendig. Dann füllt sich die kleine Stadt mit Mönchen, Kaufleuten und Rittern. Wir hatten das Glück und konnten dieses Spektakel miterleben.

Nach dem Stadtrundgang fuhren einige der Gruppe wieder zum Schiff retour, andere blieben in der entzückenden Altstadt zum Genießen und eine kleine Gruppe fuhr mit dem öffentlichen Bus nach Kneippbyn – zur „echten“ Villa Kunterbunt.

Kneippbyn ist ein Vergnügungspark und die echte Villa Kunterbunt seht mitten drinnen. Am Nachmittag konnten wir bei einer original schwedischen Pippi Langstrumpf Folge teilhaben.

Es war das absolute Highlight für alle reisenden Kinder in unserer Gruppe! Aber auch bei den Erwachsenen wurden Kindheitserinnerungen geweckt!

 

Der letzte Tag der Rundreise war wieder ein Seetag und man konnte sich sozusagen von den ganzen Spaziergängen und Ausflügen bei bestem Wetter erholen! Sonnen am Deck und das im August in der Ostsee! Es war hervorragend!

 

Zurück in Kiel, wurden wir wieder von unserem Buschauffeur abgeholt und nach Hamburg zu den Landungsbrücken gebracht. Dort empfing uns der Reiseleiter Klaus mit „Moin moin“ und schon ging die Rundfahrt durch Hamburg los. Nach der Rundfahrt machten einige der Gruppe noch eine Hafenrundfahrt, an der Elbe wurde noch ein letztes Fischbrötchen verzehrt, bevor es in Richtung Flughafen ging.

 

Der Heimflug war planmäßig und am Flughafen Schwechat wartete bereits der Chauffeur Manfred auf uns, der uns zur späten Stunde wieder nach Hause ins Südburgenland brachte.

 

Für mich war es eine außerordentlich angenehme Kreuzfahrt, die Gruppe war sehr harmonisch und wir alle hatte viel Spaß miteinander.

Da es für mich als Reiseleiterin die erste Kreuzfahrt in den „Norden“ war und noch dazu mit der Costa Fascinosa, war es dennoch eine kleine Herausforderung.

Es war großartig und ich kann Jeder und Jedem nur diese Tour empfehlen – eine Reise in die Ostsee!

 

Nicole Heidenwolf      

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