Reisebericht Kanaren & Madeira März 2026, MS Relax

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Reisebericht Mein Schiff Relax 15.-22.3.2026

Kanaren und Madeira

Sonntag, 15.3.2026

Nach einer sehr kurzen Nacht nehmen wir das Flugzeug in Wien Schwechat Richtung Las Palmas de Gran Canaria.

Wir dürfen in Las Palmas früher an Bord der Mein Schiff Relax, obwohl wir eine spätere Check In Zeit haben. Unsere Kabinen sind bereits fertig und es bleibt bei strahlendem Sonnenschein Zeit, die Stadt zu erkunden und einen Spaziergang zum Stadtstrand mit seinen vielen Lokalen zu machen. Am Abend legen wir ab Richtung Madeira. Am nächsten Morgen zeigt sich bei Sonnenaufgang ein Regenbogen am Horizont.

Montag, 16.3.2026

Dieser Tag ist ein Seetag und wir nutzen ihn, um Mein Schiff Relax zu erkunden und uns mit allen Informationsmöglichkeiten vertraut zu machen.

Das Schiff bietet unglaublich viele Restaurants, Bistrots und Bars, mit Buffet oder Tischservice, außerdem Shops, Sportmöglichkeiten, Sauna, Wellness und Pools. Eigentlich gibt es nichts, was es nicht gibt.

An verschiedenen Orten finden großartige Shows, Konzerte und Veranstaltungen statt.

Tagesprogramme in Papierform gibt es nur mehr bei der Rezeption, aber man erhält alle Informationen auf der Kabine über den Fernseher und vor den Aufzügen auf großen Bildschirmen. Die Mein Schiff App bietet darüber hinaus auch alle Informationen und ist sehr praktisch. Außerdem können über die Mein Schiff App Ausflüge und die Abrechnung jederzeit kontrolliert werden, man kann sich bei Veranstaltungen und Restaurants anmelden, Stornierungen vornehmen, Ausflüge buchen und vieles mehr. Wir haben auch eine eigene WhatsApp Gruppe, über die wichtige Infos laufen und am Ende der Reise Gruppenfotos verschickt werden.

Außerdem steht die Rezeption jederzeit für alle Fragen zur Verfügung und im Ausflugsbüro kann man ebenfalls ganz einfach kontrollieren, ob zum Beispiel Ausflüge richtig gebucht sind. Überall gibt es freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weiterhelfen und zudem auch deutsch sprechen.

Die Sonne scheint, darüber freuen wir uns besonders, weil wir ursprünglich eine schlechte Wetterprognose hatten und genießen das Leben an Bord.

Kurz vor Mitternacht erreichen wir Funchal, die Hauptstadt Madeiras.

Dienstag, 17.3.2026

Unser Ausflug führt uns zunächst mit dem Bus nach Monte, wo unser 2004 seliggesprochener Kaiser Karl bestattet ist. Wir spazieren durch tropische Vegetation mit bunter Blütenpracht zur Kirche und haben einen fantastischen Blick hinunter auf Funchal, den Hafen und sogar auf Mein Schiff Relax. Wir sehen auch die berühmten Korbschlittenfahrer in ihren schmucken Trachten.

Danach fahren wir zurück in die Stadt zum Markt, der besonders für sein vielfältiges Fischangebot bekannt ist, auch gibt es viel Unbekanntes zu bestaunen, vor allem Obst, Gemüse und Blumen, für die Madeira besonders berühmt ist.

Anschließend wandern wir weiter zu Fuß durch die Altstadt und wunderschöne Parks mit bunter Blütenpracht, tropischen Pflanzen und vielen Palmen.

Einige nutzen nach Ende des Ausflugs die Zeit und fahren mit dem Taxi zum Cabo Girao, andere bummeln durch die Altstadt oder besuchen den Botanischen Garten.

Am Abend legen wir ab Richtung Santa Cruz de la Palma.

Mittwoch, 18.3.2026

Wir erreichen La Palma in der Früh. Die Wetterprognose für diesen Tag ist schlecht, deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir auf unserem Ausflug am Vormittag mit der ersten Gruppe zwar ein bisschen Sturm und Regen haben, aber sich trotzdem immer wieder die Sonne zeigt und wir die Atmosphäre auf dieser kleinen kanarischen Insel genießen können. Es gibt hier sehr viel Niederschlag, deshalb ist die Insel so grün. Sie ist vulkanischen Ursprungs und geologisch sehr interessant mit seinen zahlreichen Vulkankratern und schwarzen Stränden.

Die Wetterprognose für die zweite Gruppe am Nachmittag ist leider noch schlechter, deshalb freuen wir uns umso mehr, dass der Ausflug trotzdem stattfinden kann und sich auch hier ein paar Mal die Sonne zeigt.

Den Nachmittag nutzen viele, um Santa Cruz zu erkunden, eine wunderschöne gepflegte alte Stadt mit prachtvollen blumengeschmückten Balkonen, Herrenhäusern, idyllischen Plätzen und Parks. Als besonderes Highlight gibt es einen Nachbau des Schiffes von Christoph Columbus in Originalgröße zu bestaunen. Wir kosten die süßen kleinen Bananen, die hier kultiviert und zum Festland nach Spanien exportiert werden. Auch den berühmten Barraquito probieren wir, eine süße Kaffeespezialität, die aus fünf Schichten besteht und ganz köstlich schmeckt. Außerdem kaufen wir Meersalz und Mojo rojo – eine typische Dip-Sauce mit vielen Gewürzen.

 

Donnerstag, 19.3.2026

Wir verbringen wieder einen Seetag an Bord. Es gibt eine Katastrophenwarnung für die Kanarischen Inseln, deshalb treiben wir den ganzen Tag im Windschatten von Gomera und Teneriffa.  Viele von uns können Delfine beobachten, die das Schiff begleiten. Die Sonne scheint den ganzen Tag. Wegen des Sturmes dürfen wir schon kurz vor Mitternacht in den Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa einlaufen.

 

Freitag, 20.3.2026

Aufgrund der Wetterwarnung wurden alle Ausflüge storniert und viele Gäste sind enttäuscht, weil wir auf Teneriffa eigentlich herrliches Wetter haben.

Aber alle Verantwortlichen sind erleichtert, dass uns der Sturm verschont und nördlich der Kanarischen Inseln vorbeizieht. Wir spüren nur ein bisschen Wind mit höherem Wellengang und verbringen einen traumhaften Tag in Santa Cruz.

Wir spazieren die Calle de Castillo mit vielen Geschäften entlang bis zur Plaza Weyler, dann besuchen wir den berühmten Markt „Nuestra Senora de Africa“ und gehen weiter bis zum Veranstaltungszentrum des berühmten Architekten Santiago Calavatra. Einige nehmen die Straßenbahn Nr. 1 und fahren zur alte Hauptstadt San Cristobal de la Laguna.

Am Abend legen wir ab Richtung Lanzarote.

 

Samstag, 21.3.2026

In der Früh erreichen wir Arrecife in Lanzarote. Vom hohen Wellengang in der Nacht haben die meisten von uns nichts mitbekommen. Wir freuen uns, dass unser Ausflug heute stattfinden kann.

Lanzarote ist eine Vulkaninsel und die Landschaft gleicht einer Mondlandschaft. Wir sehen Dromedare, die mit dem Boden zurechtkommen, weil sie keine Hufe, sondern eine Art Polster auf den Fußsohlen haben. Pferde oder Kühe können hier nicht überleben. Es gibt sehr wenig Wasser, aber es wird spezieller Wein angebaut, der mit der Trockenheit gut zurechtkommt, in tiefen Gruben gepflanzt und mit Mauern gegen den Wind geschützt wird.

Auch bestimmtes Gemüse gedeiht, das mit dem trockenen Klima und dem Wind keine Probleme hat. Die Bewohner bekommen Süßwasser ausschließlich von Meerentsalzungsanlagen und es regnet fast nichts, weil die Insel so flach ist und keine Wolken abregnen können.

Der Nationalpark Timanfaya zeigt eindrucksvoll, wie Vulkanismus funktioniert. Dem berühmten Künstler Enrico Manrique ist zu verdanken, dass es in Lanzarote keinen Massentourismus und eine sehr strenge Bauordnung gibt. Die Häuser müssen weiß sein und viele sind in und über vulkanischen Höhlen gebaut.

Am Abend verlassen wir Lanzarote Richtung Santa Cruz de Gran Canaria.

 

Sonntag, 23.3.2026

In der Früh erreichen wir Gran Canaria.

Wir genießen unser letztes Frühstück an Bord, anschließend verabschieden wir uns von Mein Schiff Richtung Relax und fahren zum Flughafen. Am Abend sind wir wieder zuhause.

Wir hoffen, dass alle auf dieser Kreuzfahrt viele schöne Erlebnisse hatten und wünschen euch noch viele spannende Reisen.

Eure Reisebegleiterinnen

Doris und Ruth